Lineale und Maßbänder
Lineale und Maßbänder
Lineale und Maßbänder
Messen ist nicht umsonst Wissen. Jedes Nähprojekt beginnt mit Maßnehmen, Stoff abmessen und auf die richtige Länge zuschneiden. Beim Nähen verwendest du nicht nur ein Maßband, um zu messen, wie lang deine eigenen Arme und Beine sind, sondern du nimmst auch ein langes Lineal, um lange, gerade Linien zu ziehen. Du verwendest nicht nur ein Bügellineal, um das Bügeln von Bündchen zu vereinfachen, sondern auch ein Saummaß, um diese Bündchen anschließend zu kontrollieren. Beim Nähen misst du also ganz schön viel. Mit einer Auswahl dieser Lineale gehst du sicher, dass du nie wieder falsch misst.
Die verschiedenen Maßbänder und Lineale
Es gibt unzählige Maßbänder und Lineale. Jedes hat seine eigene Funktion, und sie scheinen alle fast unverzichtbar! Kein Wunder also, dass es sogar Lineal-Organizer gibt! Diese Maßbänder und Lineale brauchst du in der Regel:
- Maßband
- Bügellineal
- Langes Lineal
- Saummaß
- Quadratisches Lineal
- Dreieckiges Lineal
- L-Lineal
Von Linealen wie dem Saummaß und dem Bügellineal hatte ich vorher noch nie gehört, aber meine Güte, wie praktisch die sind! Auch wenn du natürlich nicht all diese Lineale gleichzeitig verwenden kannst, hat jedes Lineal oder Maßband doch seine eigene Funktion.
Maßband
Du weißt, dass du es mit einem echten Nähprofi zu tun hast, wenn diese Person ihr Maßband während der Arbeit an einem Projekt um den Hals hängen hat. Ein gutes Maßband gehört zur Grundausstattung beim Nähen. Sehr praktisch: Jedes Maßband hat eine cm-Seite und eine Zoll-Seite. Möchtest du ein englischsprachiges Schnittmuster in Angriff nehmen? Dann musst du beim Messen nicht jedes Mal umrechnen.
Bügellineal
Ein Bügellineal ist ein geniales kleines Lineal, das ganz viel Saum-Stress beseitigt. Du verwendest das Bügellineal, um in einem Arbeitsgang zu messen, zu falten und zu bügeln. Es ist also nicht länger nötig, erst die Saumbreite abzumessen, anzuzeichnen oder festzustecken, bevor du bügelst. Ein Tipp also für alle, die Säume hassen!
Langes Lineal
Bei meiner ersten Nähstunde wurde schnell klar, dass ein langes Lineal von mindestens 50 cm ein wichtiger Bestandteil meiner Näh-Ausstattung werden würde. Ich entschied mich für ein durchsichtiges Lineal, damit ich meinen Stoff auch beim Zeichnen von Linien noch sehen kann. Die meisten langen Lineale sind mit verschiedenen Linien versehen. So zeichnest du ganz einfach Säume, kannst diagonale Winkel von 30, 45 und 60 Grad zeichnen, und diese Lineale sind stabil genug, um für eine sichere Führung von Rollschneidern und Ziehmessern auf der Schneidematte zu sorgen.
Saummaß
Ein Saummaß ist noch so ein geniales Werkzeug, das du wirklich in deinem Nähkasten haben musst. Ein Saummaß hat mehrere Funktionen: So misst du den Saumzuschlag und den Beleg einfach und schnell ab. Du verwendest das Saummaß, um einen Saum von 1; 1,5; 2; 3; 4 oder 6 cm umzufalten. Außerdem hat jedes Saummaß eine Anzeichenskala, mit der du Säume zwischen 0,1 und 6 cm anzeichnen kannst.
Quadratische, dreieckige und L-Lineale
Es gibt auch Lineale in anderen Formen. Quadratische Lineale sind zum Beispiel enorm praktisch, um Winkel von 30, 45, 60 oder 90 Grad zu schneiden. Dreieckige Lineale sind Stoffsparer. Dieses Lineal verwendest du, um Stoffbahnen zu schneiden. So bleiben dir auch keine seltsam geformten Stoffreste mehr übrig. L-Lineale werden verwendet, um Rundungen wie Hals, Armausschnitte und Ärmelköpfe zu zeichnen.
Extra Lineale und Maßbänder
Zum Schluss noch ein besonderer Hinweis auf zwei besondere Maße. Das Klebe-Maßband und das Rollmaßband. Hast du ein echtes Nähatelier oder einen schönen Nähtisch, an dem du immer arbeitest? Dann empfehle ich dir, ein Klebe-Maßband auf deinen Nähtisch zu kleben. So hast du dein Maßband immer zur Hand! Apropos immer zur Hand: Das Rollmaßband ist ideal zum Mitnehmen. Zum Beispiel, wenn du Stoff kaufen gehst oder die Maße von jemandem außer Haus nehmen möchtest. Diese zwei kleinen Helfer sind außerdem ein ideales Geschenk zum Nikolaus oder zu Weihnachten!